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Neue Westfälische vom 28.10.2008
Blauer Adler für aktiven Naturschutz
Bad Driburg (sr). Rund 200 Arbeitsstunden haben die Mitglieder
des Bad Driburger Vereins „Naturschutz aktiv“ bereits in die
Pflege des Satzer Moores bei Herste investiert. Unter anderem
wurden die Ränder der einstigen Niedermoorbecken von Wildwuchs
befreit und eine Informationstafel mit Fotos der hier vorkommenden
Pflanzenwelt aufgestellt. „Dazu gehören seltene Arten wie
der Sonnentau oder die Glockenheide, die sich erst im Laufe
der Jahre angesiedelt haben“, erzählt Frank Grawe von der
Landschaftsstation im Kreis Höxter, die das FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat)
betreut...
...
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Das Westfalen-Blatt berichtete am 05.11.2008: "Weniger
Büsche im Saatzer Moor - Allianz-Agentur Hegemann unterstützt
Projekt des Vereins »Naturschutz Aktiv«" ...ganzer
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Neue Westfälische vom 09.10.2008
(Ostwestfalen-Lippe, Kreis Höxter)
Naturgenuss und Höhenrausch
„Natura 2000“-Projekt: Im Kreis
Höxter werden 2,4 Millionen Euro investiert
Höxter (sw). Es ist ein Konzept der Superlative: „Natura 2000
– Naturerleben im Kulturland Kreis Höxter“. 2,4 Millionen
Euro sollen in den kommenden vier Jahren in die Hand genommen
werden, um die Naturkulisse des Kreises herauszustellen. Dazu
gehört eine 60 Meter hohe „Sky Walk“-Plattform über den Hannoverschen
Klippen mit dem Blick über die Weser ebenso wie ein 40 Meter
hoher Aussichtsturm, der die Buchenkronen des Brakeler Stadtwaldes
überragt. An dem Konzept hat das Team um Burkhard Beinlich
von der Landschaftsstation im Kreis Höxter gefeilt: „Den Menschen
soll das europäische Naturerbe erfahrbar gemacht werden“,
sagt Beinlich. Zwölf Prozent auf der deutschen Landkarte sind
von der Europäischen Union ausgewiesene „Natura 2000“-Flächen,
die nachhaltig geschützt werden sollen.
...
Artikel zum Herunterladen...
Umfangreicher und bebildert waren die Artikel im Lokalteil:
Seite
15 und Seite
26, aber auch auf der Titelseite heiß es: "Millionenschwere
Naturbühne".
Dazu auch der Kommentar der NW am 11.10.2008
(Burkhard Battran) "Ein
Schritt nach vorne"
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Westfalen-Blatt vom 22.09.2008
Der nördlichste Almabtrieb der Welt
Ungewöhnliche Ziegenparade begeistert
Zuschauer -wichtig für den Erhalt der Ökosysteme
Dalhausen (wei). Auf Initiative der »Erzeugergemeinschaft
Dalhauser Bergweiden« hat am Samstag ein großer Almabtrieb
stattgefunden. Zur Freude der vielen Zuschauer zog eine wahre
Ziegenparade durch den Ort. Musikalisch begleitet wurde der
Umzug durch den Spielmannszug und den Musikverein Dalhausen.
Nicht nur die Kinder hatten viel Spaß mit den festlich geschmückten
Ziegen, auch den Erwachsenen wurde einiges geboten. So bestand
im Korbmachermuseum die Möglichkeit, sich über die Arbeit
der Erzeugergemeinschaft zu informieren. Wer Lust hatte, konnte
auch eine Ziegenbratwurst oder Lamm aus der eigenen Schlachtung
probieren. Die Erzeugergemeinschaft arbeitet eng mit der Landschaftsstation
im Kreis Höxter in Borgentreich zusammen. Im Herbst 2002 wurde
damit begonnen, die Bergwiesen des Schnegelberges wieder mit
Schafen und Ziegen zu beweiden.
...
ganzer Artikel ...> Die
Ankündigung vom 17.09. mit schönstem Ziegenbild
von Frank Grawe.
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Neue Westfälische vom 17.09.2008
Kiefernstämme stehen dicht an dicht
Heute beginnen die Fäll-Arbeiten
am Schleusenberg
VON EWALD STACHOWIAK Willebadessen. „Die wollen unsere Kiefern,
die wir vor mehr als 40 Jahren unter Opfern gepflanzt haben,
radikal abhacken“, war in jüngster Zeit öfters in Willebadessen
zu hören. „Diese Befürchtung ist völlig unbegründet“, betonten
jetzt Bürgermeister Hans Hermann Bluhm, Frank Grawe von der
Landschaftsstation des Kreises Höxter und Forstbeamter Klaus
Böhmer.
...
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dazu auch das Westfalen-Blatt am 16.09.2008
6000 Kiefern müssen weichen
Seltene Tiere und Pflanzen sollen
auf die Kalktriften zurückkehren
Von Ralf Benner Willebadessen (WB). Der Kiefernwald am Schleusenberg,
der sich östlich an der Kreisstraße 19 von Willebadessen nach
Altenheerse erstreckt, soll gelichtet werden, um dort einen
neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere zu schaffen. Die Stadt
Willebadessen wird am morgigen Mittwoch, 17. September, mit
den Arbeiten beginnen. Dabei kann es zu Verkehrsbehinderungen
und kurzzeitigen Sperrungen auf der K 19 kommen. Auf einer
Fläche von 4,5 Hektar sollen etwa 6000 Bäume und damit zwei
Drittel des jetzigen Bestandes weichen, um das Gelände wieder
in den einstigen Zustand versetzen zu können. 46 000 Euro
werden in das Vorhaben investiert. Diese Summe hat die Deutsche
Bahn AG jetzt der Stadt Willebadessen überwiesen, um ihre
Ausgleichsverpflichtung für den Bau des Eggetunnels der ICE-Strecke
Warburg-Altenbeken zu erfüllen. Die Stadt setzt mit diesem
Geld nun die Verpflichtung der Deutschen Bahn AG in die Tat
um und bedient sich dazu der Vorschläge der Landschaftsstation
im Kreis Höxter und der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises.
...ganzer
Artikel und noch ein Bild...
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Westfalen-Blatt vom 16.09..2008
Stromleitung wird vogelsicher
Energieversorger bringt Warnsignale
an - Montage vom Hubschauber aus
Von Andreas Moseke Albaxen (WB). Majestätisch senkt sich der
Schwarm Graugänse auf die Weserwiesen. Futter lockt die erschöpften
Tiere. Plötzlich herrscht Chaos: Dutzende Vögel prallen an
eine Stromleitung, und brechen sich die Flügel. Der Energieversorger
Eon schafft jetzt Abhilfe.
»Frei stehende Hochspannungsleitungen sind für Zugvögel eine
große Gefahr«, sagt Dr. Burkhard Beinlich von der Landschaftsstation
Kreis Höxter. Pro Kilometer Stromleitung prallen laut Statistik
etwa sechs Vögel im Jahr an die Drähte. Pro Schwarm sei die
Zahl deutlich höher, so Beinlich. »200 bis 300 Tiere setzen
dann dicht gedrängt zur Landung an.
...ganzer
Artikel ...und
so sieht die "Action" aus
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WDR-Lokalzeit vom 26.08.2008
Kalkquellsümpfe im Kreis Höxter
Ein Beitrag von Michael Blaschke,
4:02 Min.
Im Kreis Höxter gibt es einige kleine, unscheinbare Spezialbiotope,
die so genannten Kalkquellsümpfe. Hier wachsen nur ganz besonders
angepasste Pflanzen, wie Orchideen oder der 'Teufelsabbiss'.
Doch wucherndes Schilf bedroht diese Pflanzen.
... Videodatei
in der WDR-Mediathek, erfordert Acrobat Flash Player 9)
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Neue Westfälische vom 21.08.2008/22.08.2008
Einsatz für die bedrohte Feldlerche
Warburg/Borgentreich. „Zwei
mal pro Hektar die Sämaschine für einige Meter anheben, mehr
ist nicht nötig“, wie die Landschaftsstation im Kreis Höxter
meint, die jetzt Landwirte sucht, die sich mit dieser einfachen
Methode aktiv am Schutz der heimischen Feldvögel beteiligen
möchten.
...
Die Landschaftsstation möchte Landwirte dafür gewinnen, jeweils
zwei Lerchenfenster pro Hektar mit einer Größe von 20 Quadratmetern
anzulegen. ...ganzer
Artikel
Das Westfalen-Blatt titelte am 22.08.2008:
Landwirte mit Mut zur Lücke
- Vogelschützer starten Aktion ...Artikel
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Westfalen-Blatt vom 21.08.2008
Wildkatze ist zurück im Kreis
Überfahrenes Tier ermöglicht wissenschaftlich
eindeutigen Nachweis
Von Frank Spiegel Brakel (WB). Die Europäische Wildkatze ist
zurück im Kreis Höxter. Stützte sich diese gute Nachricht
bislang auf Beobachtungen von Naturkundlern, Förstern und
Jägern, so gibt es nun einen wissenschaftlich abgesicherten
Beweis. Dr. Franz Müller aus dem hessischen Gersfeld hat ein
Tier untersucht, das auf der Ostwestfalenstraße zwischen Brakel
und Nieheim überfahren worden ist und es zweifelsfrei als
Wildkatze identifiziert. Das teilte Wildkatzen-Experte Ralf
Liebelt aus Boffzen mit.
...
»Man wusste schon seit mehr als zehn Jahren, dass die Wildkatze
hier vorkommt. Mit viel Erfahrungen können Fachleute eine
Haus- von einer Wildkatze unterscheiden. Solche Beobachtungen
hat es auch gegeben«, berichtet Liebelt. In der Egge und in
kleineren Waldgebieten des nördlichen Kreises Höxter kämen
die Wildkatzen vor. Diese Erkenntnis sei auch das Ergebnis
einer guten Zusammenarbeit zwischen Naturkundlern, Landschaftsstation
des Kreises Höxter, Regionalforstamt Hochstift und der Jägerschaft.
Über die Größe der Population dort lasse sich nichts sagen:
»Das ist ein noch unerforschtes Gebiet.«
...
ganzer Artikel
Wildkatzen wieder in Ostwestfalen
heimisch - Überfahrenes Tier
bringt Gewissheit schreibt das Westfalen-Blatt im Regionalteil
...Artikel
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Neue Westfälische vom 30.07.2008
Wildkatze siedelt sich im Kreis an
Überfahrenes Tier eindeutig als
Wildkatze identifiziert / Keine Gefahr für Haustiere
VON DIETER MÜLLER Kreis Höxter. „Man sagt, Hauskatzen haben
sieben Leben. Mit viel Glück hat die Wildkatze eins.“ Mit
diesen zwei eindringlichen Sätzen auf einem düsteren Plakat
wirbt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
für die Rettung der Wildkatze: „Die Wildkatze ist bedroht.
Sie braucht unsere Hilfe“. Jetzt besteht laut der Biologischen
Station Höxter und dem Boffzener Tierökologen Ralf Liebelt
berechtigte Hoffnung, dass sich die Wildkatze, die auf der
Roten Liste bedrohter Tierarten steht, im Kreis Höxter angesiedelt
hat.
...
Die überfahrene Katze gelangte über die biologische Station
Höxter in ein Speziallabor, wo sie genau untersucht wurde...
...ganzer
Artikel
Die BILD-Zeitung-Ausgabe Bielefeld veröffentlichte am
02.08.2008
leider unscharfe Wildkatzen-Bilder eines Jägers aus dem
Teutoburger Wald als "Der Fotobeweis":
"Wildkatzen jagen wieder in
unseren Wäldern".
Textausschnitte: "Höxter - Willkommen daheim, du eleganter
Jäger! Welch eine schöne Tiersensation: Die Wildkatze ist
zurück in Ostwestfalen! ... Jetzt feierte der menschenscheue
Mäusejäger ein heimliches Comeback im Kreis Höxter. Der Beweis:
Anfang April wurde bei Brakel eine tote Katze am Straßenrand
aufgefunden. Tier-Ökologe Ralf Liebelt von der Landschaftsstation
Höxter: 'Es war eine weibliche Wildkatze, trächtig. Das deutet
darauf hin, dass es hier eine kleine Population gibt." ...
Wanderer, die zufällig eine Wildkatze erspähen, können sich
an das Regionalforstamt Hochstift wenden.' ... Experte Ralf
Liebelt: 'Wildkatzen sind Einzelgänger, nicht zum Streicheln
da. Man sollte sie in Ruhe lassen.'"
Die WDR-Lokalzeit berichtete am 11.03.2008 über die Sichtbeobachtung
einer Wildkatze in der Egge:
Zu wild zum Kuscheln
Ein Beitrag von Michael Blaschke,
4:11 Min.
Die Wildkatze ist zurück in den Wäldern von OWL. Die extrem
seltenen Tiere sind nachtaktiv und sehr scheu, daher hat sie
bisher kaum jemand zu Gesicht bekommen. Naturschützer versuchen
jetzt mit einigen Tricks die Biotope der Wildkatzen herauszubekommen.
(Videodatei
in der WDR-Mediathek, erfordert Acrobat Flash Player 9)
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WDR-Lokalzeit vom 12.08.2008
Ein Stück Wiese und die Weltpolitik
(... im NSG "Räuschenberg" bei Höxter)
Ein Beitrag von Michael Blaschke,
4:26 Min.
Klaus Töpfer, der ehemalige Chef der UN-Umweltbehörde, zeigt
sein Lieblingsbiotop in seiner Heimatstadt Höxter: Ein Trockenrasen
mit vielen Schmetterlingen. Töpfer findet ihren Schutz genauso
wichtig wie den der Arktis.
(Videodatei
in der WDR-Mediathek, erfordert Acrobat Flash Player 9)
(Anmerkung:
Das Naturschutzgebiet -NSG- und FFH-Gebiet "Räuschenberg"
wird von der Landschaftsstation betreut und gepflegt. Generationen
von Zivildienstleistenden, Praktikanten und Ehrenamtlichen
haben hier Erstaunliches geleistet. Dazu hilft v. a. die Beweidung
durch die Schäferei Humpert, dass diese Kalkmagerrasen
und trockenen Wiesen offen bleiben.
NSG ist der Brenkhausen zugewandte Südwesthang des Räuschenbergs
seit März 1987. Im Mai 1987 wurde der damalige rheinland-pfälzische
Umweltminister, Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesminister
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in der von Bundeskanzler
Helmut Kohl geführten Bundesregierung, 1994 wechselte er in
das Amt des Bundesministers für Raumordnung, Bauwesen und
Städtebau. Am 15. Januar 1998 schied er aus der Bundesregierung
aus und wurde Exekutiv-Direktor des Umweltprogramms der Vereinten
Nationen (UNEP) in Nairobi bis zum 31. März 2006.
2007 wurden die NSG-Flächen am Räuschenberg mit
Ausweisung des Landschaftsplans 1 durch den Kreis Höxter
nochmals erheblich erweitert.
Die Landschaftsstation gratuliert Prof. Dr. Klaus Töpfer
zum 70. Geburtstag.)
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Westfalen-Blatt vom 31.07.2008
Blütenpracht an den Kalktriften
Wanderung durch das reizvolle südliche
Eggevorland zu Bierbaums Nagel
Borgentreich (WB). Eine etwa zehn Kilometer lange Wanderung
mit vielen Erläuterungen zu den Naturschätzen des südlichen
Eggevorlandes sowie ein gemeinsames Mittagessen bietet die
Borgentreicher Landschaftsstation Naturliebhabern am kommenden
Sonntag an.
...
An den trockenen Muschelkalkhängen nördlich von Willebadessen,
im Regenschatten des Eggekammes, wurden jahrhundertlang Weidetiere
langsam über die Flächen getrieben. Der karge, eiweißarme
Aufwuchs wurde nicht vollständig abgegrast, bitter schmeckende,
hartblättrige und stachelige Pflanzen verschmäht und dadurch
gefördert. Diese Pflanzen bildeten die typische schüttere
Pflanzendecke der Kalktriften (»Trift« abgeleitet vom Verb
»treiben«). Die Bewirtschaftung der steilen Hänge wurde in
den sechziger Jahren fast komplett eingestellt, die offenen
Weiden verbrachten und wuchsen mit Gehölzen zu. Mit Unterstützung
der NRW-Stiftung, die Finanzmittel für den Flächenkauf zur
Verfügung stellte, begann die Landschaftsstation im Kreis
Höxter vor neun Jahren Restflächen als Keimzelle für eine
Regeneration zu nutzen. Nach mehreren Jahren intensiver Pflegearbeit
und standortgerechter Beweidung zeigen sich die Hänge mittlerweile
wieder in ihrer ganzen Farbenpracht.... ...ganzer
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(Anmerkung: Inzwischen hat die Exkursion bei schönstem
Sonnenwetter mit 27 Teilnehmern von nah und fern stattgefunden.
Der Exkursionsleiter konnte nach 6 Stunden spannender Erklärungen
und Erzählungen nur noch heiser krächzen.)
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Neue Westfälische vom 16.07.2008
Lomborn glitzert wieder in der Sonne
Bach aus Betonröhre befreit / Gewässerentwicklungsprojekt
des Kreises Höxter und der Städte
Fürstenau (NW). Mehr als 50 Jahre lang war der Lomborn streckenweise
verrohrt. Ein engagiertes Projektteam befreite den Bach bei
Fürstenau jetzt aus einem rund 80 Metern langen Tunnel und
legte für den Zufluss zur Schelpe ein gewundenes Bachbett
mit flachen Uferböschungen an. „Jetzt glitzert der Bach wieder
in der Sonne. Fische und Kleinlebewesen können das Fließgewässer
ungehindert durchschwimmen“, freut sich Kreisdirektor Dr.
Ulrich Conradi über die ersten sichtbaren Erfolge des Gewässerentwicklungsprojekts
des Kreises Höxter. Das vom Land NRW geförderte Projekt unter
Federführung des Kreises Höxter wird in enger Zusammenarbeit
mit den zehn Städten durchgeführt.
...
Die Projektlaufzeit beträgt vier Jahre, für die Kosten in
Höhe von 1,725 Mio. Euro gibt es vom Land Nordrhein-Westfalen
Fördermittel in Höhe von 1,38 Mio. Euro (80 Prozent). Im Arbeitskreis
vertreten: Kreis Höxter, zehn Städte, Bezirksregierung Detmold
und Landschaftsstation im Kreis Höxter. ...ganzer
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Das Westfalen-Blatt fand am 14.07.2008, der Lomborn sei, "wo
sich die Tiere richtig wohl fühlen".
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Neue Westfälische vom 14.07.2008
Auf nächtlichem Raubzug
Marder verursachen teure und auch
gefährliche Schäden
Kreis Höxter (ksk). Eigentlich sind sie sie ja ganz possierlich,
die nachtaktiven Steinmarder. Und eigentlich mag man die nützlichen
Schädlingsjäger ja auch ganz gerne. Mittlerweile aber mehren
sich die Stimmen, die den kleinen Räubern den Kampf ansagen
möchten. Denn Marder sind dem Menschen nicht nur lieb, sie
können ihm auch teuer sein, wie mancher Autofahrer bereits
feststellen konnte.
...
Tipps zum Verscheuchen der geschützten Schadenverursacher
gibt es auch beim NABU und der Landschaftsstation des Kreises
Höxter unter Telefon (0 56 43) 94 88 02. ...ganzer
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Westfalen-Blatt vom 12.07.2008
Nicht alles Käse im Tourismus
Preisträgerin Brand setzt auf Kooperation
Von Harald Iding.
Kreis Höxter/Hagedorn (WB). Gestern noch Studentin, heute
schon wissenschaftliche Mitarbeiterin -die 25-jährige Birte
Brand hat mit ihrer Diplomarbeit neue Maßstäbe gesetzt.
Es geht um »Käse, Kuchen und Kooperationen« und wie man im
Tourismus durch Zusammenarbeit der Anbieter weiter nach vorn
kommt. Ihre »herausragende studentische Einzelleistung« an
der Fachhochschule Osnabrück (Landschaftsarchitektur) gefiel
den Experten so gut, dass die Diplom-Ingenieurin mit dem »Klaus-Bahlsen-Preis
2008« belohnt worden ist (wir berichteten). Noch bei der Abschlussfeier
der Diplomanden durfte sie vor einem großen Publikum die Ergebnisse
ihrer 80-seitigen Ausarbeitung über die Bewertung touristischer
Angebote sowie bisheriger Konzepte zur Regionalentwicklung
im Kreis Höxter vorstellen. »Üblicherweise kommen die Festredner
aus den Reihen der Professoren. Und nun durfte ich vor der
Studentenschaft sprechen. Das habe ich als große Ehre empfunden«,
verriet Birte Brand dieser Zeitung.
Inzwischen ist die Hagedornerin wissenschaftliche Mitarbeiterin
an der FH in Höxter und wird auch als neue Kollegin der Landschaftsstation
Höxter geschätzt.. ...ganzer
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Neue Westfälische vom 20.06.2008
Der Beverbach erholt sich
Fischereigenossenschaft setzt 5.000
junge Forellen ein
Dalhausen (nw). Zur Wiederbelebung der Bever nach dem Gülleunfall
am 1. Dezember 2006 wurden erneut 5.000 Bachforellen mit einer
Größe von 15 bis 18 Zentimeter von der Fischereigenossenschaft
Bever in Zusammenarbeit mit den Fischereipächtern eingesetzt.
Vorausgegangen waren Probebefischungen, um Aufschlüsse über
die Entwicklung der vor einem Jahr eingesetzten Forellenanzucht
zu erhalten. Erfreulicherweise konnte festgestellt werden,
dass sich ein Teil der eingesetzten Fische gut entwickelt
hat und Größen bis zu 15 Zentimetern erreicht sind. Als Nachweis
über wieder vorhandenen Fischbesatz kann auch der Fischreiher
genannt werden. Seit einiger Zeit ist dieser, bei allen Anglern
„so gern gesehene“ Reiher, wieder im Bevertal zu sehen.
Der Nachweis von Kleinlebewesen als Nahrung für die Fische
gelang bisher nur sehr sporadisch und in geringem Umfang.
Die Landschaftsstation des Kreises Höxter in Borgentreich,
hat Untersuchungen vorgenommen. ...ganzer
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Neue Westfälische vom 07.06.2008
Fest-Woche mit vielen Attraktionen
Landschaftsstation Borgentreich
veranstaltet Tag der Artenvielfalt beim Wisentfest
Zum 50-jährigen Jubiläum des Wisentgeheges wurden 30.000 Einladungs-Flyer
verteilt. „Das Jubiläum besitzt landesweite Bedeutung“, betont
Oberforstrat Martin Wagemann. Für die Besucher wird ein Großparkplatz
auf dem Lödige-Werksgelände eingerichtet. Ein Pendelbus bringt
die Geste zum Waldinformationszentrum Hammerhof und zum Gehege.
Trotz des großen Events betont Wagemann das Hauptziel der
Waldpädagogischen Einrichtung: „Es wird kein Fest des Kommerzes.
Wir wollen den sanften Tourismus, der für die Schönheit der
Natur sensibilisiert.“ So solle nachts wieder Ruhe ins Hammerbachtal
einkehren.
Zentrale Veranstaltungsorte sind der Hammerhof, sowie das
alte und das neue Wisentgehege. Das Festprogramm: Am Montag,
9. Juni, wird die Wisent-Woche offiziell vom Schirmherrn der
Veranstaltung, NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg, um 16
Uhr eröffnet. Gäste sind unter anderem Regierungspräsidentin
Marianne Thomann-Stahl, Landrat Hubertus Backhaus und Bürgermeister
Michael Stickeln.
...
Die Attraktionen an der Fütterung im neuen Wisentgehege: Die
Landschaftsstation im Kreis Höxter lädt am Samstag, 14. Juni,
am GEO-Tag der Artenvielfalt, zu Exkursionen ein. ...ganzer
Artikel
Zum Geo-Tag der Artenvielfalt am 14.06. schreibt das Westfalen-Blatt
noch mehr...
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Neue Westfälische vom 06.06.2008
Ein Kampf gegen Windmühlen
Landschaftsstation Borgentreich
setzt sich für den Erhalt der Artenvielfalt im Kreis Höxter
ein
Borgentreich. Jeden Tag verschwinden weltweit etwa 50 Tier-
und Pflanzenarten – rund 17.500 jedes Jahr. Das Aussterben
sollen nicht nur Maßnahmen stoppen, die bis vergangene Woche
bei der Artenschutzkonferenz der Vereinten Nationen (UN) in
Bonn besprochen wurden. Auch die Landschaftsstation in Borgentreich
hat sich den Erhalt der biologischen Vielfalt in der Region
auf die Fahnen geschrieben.
Der Kreis Höxter hat in Sachen Flora und Fauna vor allem eine
Besonderheit zu bieten: Die Kalkmagerrasen in der Warburger
Börde. „Die Kalkmagerrasen sind eines der artenreichsten Gebiete,
das Mitteleuropa zu bieten hat“, sagt Dr. Burkhard Beinlich,
wissenschaftlicher Leiter der Landschaftsstation des Kreises
Höxter in Borgentreich, in einem Gespräch mit der Neuen Westfälischen.
Besondere und vor allem bedrohte Orchideen- und Schmetterlingsarten
haben in diesem Gebiet einen Lebensraum gefunden. ...ganzer
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Neue Westfälische vom 30.05.2008
Kreis freut sich über Millionenförderung
Förderanträge für zwei Sieger-Konzepte
aus dem NRW-Landes-Wettbewerb
Kreis Höxter (gbr/nw). Mit zwei Konzepten glänzte der Kreis
Höxter beim Landes-Wettbewerb „Erlebnis.NRW“. Die beiden Projekte
aus dem Kreis Höxter gehören zu den Gewinnern in diesem Wettbewerb,
an dem sich 53 Gemeinden beteiligten. Als herausragend habe
Umweltminister Eckhard Uhlenberg das Projekt des Kreises Höxter
„Natura 2000 – Naturerleben im Kulturland Kreis Höxter“ gelobt,
erklärte Landrat Hubertus Backhaus gestern während einer Presse-Konferenz
in der Kreisverwaltung.
Bei der Bekanntgabe der erfolgreichen Wettbewerbsbeiträge
in Düsseldorf hob er explizit das Projekt des Kreises Höxter
hervor, das eine externe Experten-Jury als „herausragend im
Sinne der Erreichung der Wettbewerbsziele“ bewertet hatte
(wir berichteten).
Minister Uhlenberg sagte: „Das Projekt erschließt beispielhaft
die Potenziale der wunderbaren Kulturlandschaft in Ostwestfalen
und stellt eine zukunftsweisende und fruchtbare Zusammenarbeit
von Touristikern und Naturschützern dar.“
Auch das Projekt „Klosterregion Kulturland Kreis Höxter“ der
Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter gehört
zu den Gewinnern des Wettbewerbs. „Für unser Kulturland ist
dieser Doppelsieg im Wettbewerb ein Riesengewinn“, freut sich
Landrat Hubertus Backhaus. Beide Projekte zusammen umfassen
ein beantragtes Fördervolumen von fast 2 Millionen Euro.
Das Kulturland Kreis Höxter bietet wie kaum eine andere Landschaft
in Nordrhein-Westfalen eine außerordentliche Vielzahl an attraktiven
Lebensräumen in hoher Dichte. Es verfügt über ein besonders
engmaschiges Netz an Natura-2000-Gebieten (Fauna-Flora-Habitat-Gebiete,
Vogelschutzgebiete), die insgesamt rund 8.400 Hektar umfassen.
Dieser natürliche Schatz soll nun für die Öffentlichkeit –
insbesondere für Touristen – stärker geöffnet werden.
Projektträger ist der Kreis Höxter. Das Projektkonzept wurde
mit fachlicher Unterstützung des wissenschaftlichen Leiters
der Landschaftsstation im Kreis Höxter, Dr. Burkhard Beinlich,
und seines Teams erstellt. ...ganzer
Artikel
Dazu auch Buchautor Peter
Rüther in der gleichen Ausgabe...
Das Westfalen-Blatt schreibt
von einem "Doppelsieg
für das Kulturland Höxter" ...
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In eigener Sache, 26.05.2008
Dachverband der Biologischen Stationen
auf UN-Tagung in Bonn
Auch NRW-Umweltminister Eckhard
Uhlenberg informierte sich
Auf Einladung des Landes NRW sind die Biologischen Stationen
mit ihrem Dachverband auf der Bonner UN-Tagung präsent
- der größten, weltweiten Tagung der Bundesrepublik
in diesem Jahr.
...
Die 41 dem Dachverband angeschlossenen Biologischen Stationen
leisten einen zentralen Beitrag zum Stopp des Artenrückgangs
- in NRW.
...
Von der gelungenen neuen Präsentation konnte sich auch
der Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Herr Eckhard
Uhlenberg, am Stand in Bonn informieren, als er die Tagung
am 19. Mai eröffnete.
...
Weitere Informationen zum Dchverband finden Sie... auf der
gemeinsamen Homepage
aller Stationen.
Ganz neu ist der Flyer
des Dachverbandes,... ...ganzer
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Westfalen-Blatt vom 20.05.2008
Schinkensaison startet in der Erlebnismeile
Regionale Produkte auf den Tisch
bringen - Naturschutzbund informiert über den Kuckuck
Nieheim (nf). Wenn der Kuckuck seinen Ruf ertönen lässt, so
ist dies das untrügliche Zeichen, dass die Schinkensaison
ihren Anfang nimmt.
Zum dritten Mal war bei den Aktionstagen im Westfalen Culinarium
in Nieheim der Ruf des ungewöhnlichen Vogels zu hören, zum
dritten Mal wurden mit dem Weideschweinschinken und dem westfälischen
Knochenschinken zwei Schinkensorten angeschnitten, die es
längst mit ihrer Konkurrenz aufnehmen können.
Auch wenn der Vogel mit seinem ungewöhnlichen Brutverhalten
immer seltener in der Natur zu hören ist, das Brauchtum des
Schinkenanschneidens mit Einsetzen des Kuckucksrufs hat seine
lange Tradition bewahrt. Dieser Ruf war im Culinarium deutlich
zu vernehmen, denn der Naturschutzbund (Nabu) war mit einem
Stand vertreten, um über das Leben und Verhalten des Kuckuck
zu informieren. »Der Klimawandel bedroht den Kuckuck«, berichtete
Theo Elberich, weil die Vögel, denen er seine Eier ins Nest
legt, ihr Zugverhalten ändern und der Kuckuck aus seinem Wintergebiet
Afrika oft zu spät nach Europa zurück kehrt, aber auch sein
Lebensraum und seine Nahrung sind gefährdet.
Dr. Burkhard Beinlich, der wissenschaftliche Leiter der Landschaftsstation
im Kreis Höxter begab, sich bei einer vogelkundlichen Exkursion
auf die Spuren des Kuckuck, um über unzählige Mythen und Geschichten
aufklären, die sich um den bedrohten Vogel ranken....ganzer
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Neue Westfälische vom 19.05.2008
Die schöne Weser und ihre Last
Ortsheimatpfleger aus Höxter und
Paderborn tagen an historischer Stätte
VON JOSEF KÖHNE. Höxter. Von der einzigartigen Artenvielfalt
und Schönheit des Landkreises Höxter konnten sich mehr als
100 Ortsheimatpfleger, Chronisten und Heimatvereinsvorsitzende
überzeugen, die auf Einladung von Heimatgebietsleiter Horst-Dieter
Krus am Heimatgebietstag der Kreise Höxter und Paderborn teilnahmen.
In dem auf historischem Grund gebauten Schützenhaus in Corvey,
am einzigen Hafen des Kreises Höxter, erlebten sie einen ungemein
spannenden Vortrag von Christian Schneider. Der Leiter des
„Büros am Fluss – Lebendige Weser“ zeichnete den einzigartigen
deutschen Strom auf seiner bebilderten Reise von Hann. Münden
bis zur Nordsee in allen Farben und Strömungen nach. Dokumentierte
er zunächst die Schönheiten des Flusses, machte er anschließend
dessen gewaltige Belastung durch die Industrie und die ihm
aufgezwungene Salzfracht deutlich. Beeindruckend waren die
von Schneider geschilderten Vereinsaktivitäten zur Gesunderhaltung
des Flusses. Interessierte finden Informationen unter www.lebendige-weser.de.
Für den erkrankten Wasserwirtschaftler Peter Hartmann sprang
Dr. Burkhard Beinlich als Referent ein. Mit seinem lebendigen
„Schnellreferat“ war er jedoch weit mehr, als nur ein Ersatz.
Seine fundierten Kenntnisse über die Besonderheiten von Flora
und Fauna um Egge, Steinheimer Börde, Oberwälder Land und
Warburger Börde wurden von den herrlichen Naturaufnahmen Frank
Grawes unterstützt und waren ein Genuss für jeden Heimat-
und Naturfreund. ...ganzer
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Westfalen-Blatt vom 16.05.2008
Hier kehrt die Natur zurück
Kalktriften dauerhaft gesichert
Von Carsten Reinhardt. Willebadessen (WB). Der Bestand der
ökologisch bedeutsamen Kalktriften bei Willebadessen und Altenheerse
ist nach Einschätzung der mit diesem Gebiet befassten Naturschützer
auf Dauer gesichert.
101 Hektar groß ist die Fläche, die im Zuge eines Bodenordnungsverfahrens
für den Naturschutz zusammengeführt werden konnte. Das Verfahren
ist jetzt abgeschlossen. Vertreter der daran beteiligten Institutionen
zogen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz ein durchweg positives
Fazit ihrer bisherigen Bemühungen, die Kalktriften zu renaturieren.
Federführend bei der sieben Jahre währenden Neuordnung war
das Warburger Amt für Agrarordnung, das inzwischen bei der
Bezirksregierung in Detmold angesiedelt ist. Im Auftrag der
»NRW-Stiftung Natur Heimat Kultur« verhandelte die Behörde
mit rund 50 Eigentümern über den Verkauf oder Tausch von Flächen
- »am Ende überall einvernehmlich«, wie Hauptdezernent Bruno
Cramer erfreut feststellte. 512 000 Euro wurden ausgegeben,
um die Flächen erwerben zu können. Die Stadt Willebadessen
stellte weitere Flächen bereit, sie saß als Projekt-Partner
mit im Boot, ebenso die in Borgentreich beheimatete Landschaftsstation.
Cramer lobte die, wie er sagte, ausgezeichnete Zusammenarbeit.
»Nur deshalb konnte das Bodenordnungsverfahren in sehr kurzer
Zeit mit einem so hervorragenden Ergebnis abgeschlossen werden«,
meinte er. Dies werde Vorbildcharakter für weitere anstehende
Projekte haben.
Das westlich der Kreisstraße nach Altenheerse gelegene Areal
gilt als wertvoll wegen seiner ausgedehnten Magerrasenflächen.
»In dieser Größe sind diese sehr selten«, erklärte Dr. Burkhard
Beinlich als wissenschaftlicher Leiter der Station. Selten
ist auch das Vorkommen von Orchideen und der Artenreichtum
bei den Schmetterlingen. Beinlich: »Beim Kreuzenzian-Bläuling
haben wir hier das größte Vorkommen in ganz Mitteleuropa.«
...ganzer
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Die
Neue Westfälische nennt die Kalktriften "Eine Perle
der Natur"...
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Neue Westfälische vom 10.04.2008
Natur erleben und die Waldränder
Landschaftsbeirat unterstützt Natura-Projekt
Kreis Höxter (bat). „Die Buschtrommeln vermelden, wir liegen
gut im Rennen“, sagte Landrat Hubertus Backhaus am Dienstag
im Landschaftsbeirat.
Es geht um das ehrgeizige Projekt „Natura 2000 – Natur erleben
im Kulturland Kreis Höxter“. Das Projekt ist ein Beitrag zum
Wettbewerb „Erlebnis NRW“. Darin sucht das Land die besten
Ideen für regionalen sanften Tourismus, die entsprechend gefördert
werden. 1,8 Millionen Euro würde das Natura-2000-Projekt kosten.
Wenn es im Wettbewerb besteht, würden knapp 1,5 Millionen
Euro vom Land fließen. Bereits im Februar hatte der wissenschaftliche
Leiter der Landschaftsstation im Kreis Höxter, Dr. Burkhard
Beinlich, das Projekt im Umweltausschuss ausführlich vorgestellt...ganzer
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Neue Westfälische vom 28./18.03.2008
Ersatzdienst für Naturburschen
Schneiden, brennen, schützen: die
Zivis von der Landschaftsstation in Borgentreich
VON SANDRA WAMERS. Jakobsberg/Borgentreich. Wetterfeste Rossnaturen,
das müssen Zivildienstleistende bei der Landschaftsstation
in Borgentreich schon sein. „Bei Wind und Wetter auf der Fläche“
– für Christian Cloidt und Josef Kröger, die am Steilhang
der Heidkämpe bei Jakobsberg stehen, gibt es nichts Schöneres.
Derbe Schuhe, robuste Hose, wind- und wasserdichte Jacke,
auf dem Kopf das Basecap oder den orangenen Schutzhelm – so
treten die beiden Zivis allmorgendliche um Punkt acht Uhr
ihren Dienst an.
„In Borgentreich an der Landschaftsstation werden die Sachen
geladen“, erzählt Christian Cloidt... ganzer
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Neue Westfälische vom 14.03.2008
Frühjahrskur für die Fließgewässer
Landrat und die Bürgermeister der
zehn Städte unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Kreis Höxter. Zehn Fließgewässer im Kreis Höxter sollen in
den kommenden vier Jahren abschnittsweise in einen guten ökologischen
Zustand entsprechend der europäischen Wasserrahmenrichtlinie
gebracht werden. Der Landrat des Kreises Höxter und die Bürgermeister
der zehn Städte im Kreis unterzeichneten gestern einen Kooperationsvereinbarung
zur Umsetzung von Gewässerentwicklungsmaßnahmen.
...
Die Projektleitung und -planung ist beim Kreis Höxter in der
Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft angesiedelt. Projektleiterin
ist Kathrin Weiß, Projektplaner und -betreuer sind Ulrich
Wycisk und Antje Kayser. Die Projektaktivitäten werden vom
Kreis Höxter organisiert, fachlich begleitet und in enger
Zusammenarbeit mit den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
der Städte durchgeführt. Fachlich eingebunden ist auch die
Landschaftsstation im Kreis Höxter, deren Leiter Dr. Burkhard
Beinlich ist... ganzer
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Das Westfalen-Blatt schreibt: Vombach,
Eggel und Nethe sind Pilot-Bäche ... ganzer
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Westfalen-Blatt vom 12.03.2008
Projekt schützt Waldränder
vor Sturm
Bundesanstalt für Landwirtschaft
unterstützt Forschungsarbeit
Von Christian Busse. Kreis Höxter (WB). Ein bundesweit einzigartiges
Forschungsprojekt ist im Kreis Höxter gestartet worden.
An sieben, insgesamt vier Kilometer langen Modellflächen
wird der Waldrand ausgedünnt. Dadurch soll Raum für
gefährdete Tiere und Pflanzen geschaffen werden.
"Unser heutiger Nutzwald", erklärt der Leiter
der Landschaftsstation Dr. Burkhard Beinlich, "fängt
unvermittelt an... ganzer
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Die Neue Westfälische schreibt: Ein
ehrgeiziges Projekt - Neue
Hölzer für den Wald: Damit der Große Schillerfalter seinen
Partner findet... ganzer
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Die WDR-Lokalzeit berichtete am 10.03.2008 über das Waldrandprojekt:
Sturmschutz für den Wald
Ein Beitrag von Manfred Schumacher,
1:47 min.
Die letzten großen Stürme haben es bewiesen: Die Wälder können
ihrer Gewalt nur wenig entgegen setzen. In Höxter werden jetzt
probeweise die Waldsäume mit Sträuchern aufgeforstet - als
natürlicher Schutzwall für den Wald.
(Videodatei
in der WDR-Mediathek, erfordert Acrobat Flash Player 9)
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Westfalen-Blatt vom 06.03.2008
Froschmänner sind Schuld am Massensterben
80 000 Kröten verenden jedes Jahr
Von Christian Busse Höxter (WB). Jedes Jahr im Frühling ist
ein regelrechtes Massaker auf den Straßen im Kreis Höxter
zu beobachten. Die Landschaftsstation im Kreis Höxter schätzt,
dass 80 000 Amphibien während der Krötenwanderung von Autos
überrollt werden. »Die Bestände im Kreis Höxter gehen zurück«,
sagt der wissenschaftliche Leiter der Landschaftsstation Dr.
Burkhard Beinlich. An der Minimierung können auch acht festinstallierte
und vier mobile Krötentunnel im Kreis nicht viel ändern. »Die
Unterhaltung der Tunnel ist mit einem extremen Aufwand verbunden«...
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Neue Westfälische vom 19./20.02.2008
Der ganze Kreis als Erlebnis
Naturschönheiten als Wettbewerbsbeitrag
VON ROSWITHA HOFFMANN-WITTENBURG. Kreis Höxter. Wildkatzen,
Dreizähniges Knabenkraut, Fledermäuse oder Leberblümchen im
Orchideenwald – der Kreis Höxter hat viele Naturschönheiten
und Besonderheiten zu bieten – und damit möchte er beim „Wettbewerb
der Innovationen – Erlebnis NRW“ punkten. Gute Chancen, mit
der vorgelegten Planung „Natura 2000 – Natur erleben im Kulturland
Kreis Höxter“ zu gewinnen, sieht der Ausschuss für Umweltschutz,
Planung und Bauwesen des Kreises Höxter. Prof.* Dr. Burkhard
Beinlich, Leiter der Landschaftsstation stellte den Projektentwurf
zur Beteiligung am „Wettbewerb der Innovationen – Erlebnis
NRW“ dem Ausschuss vor. ... ganzer
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* Hinweis aus Reihen der homepage-Redaktion der Landschaftsstation:
Dr. Burkhard Beinlich ist natürlich nicht "Professor",
sondern "Lehrbeauftragter" an der FH Lippe und Höxter
zu Höxter.
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Westfalen-Blatt vom 18.02.2008
Mehr Natur an Flüssen und Bächen
Projekt des Kreises startet im März
Von Eva Brinkmann Kreis Höxter (WB). Zehn Flüsse und Bäche
im Kreis Höxter sollen in einen naturnahen Zustand versetzt
werden. Dazu hat der Kreis ein Projekt mit einem Gesamtvolumen
von 1,7 Millionen Euro auf den Weg gebracht.
»Dies ist ein erster Schritt, um der Gewässer-Rahmenrichtlinie
der EU Rechnung zu tragen«, sagte Landrat Hubertus Backhaus
gestern bei der Vorstellung des Gewässerentwicklungsprojekts.
Diese schreibt vor, die Gewässer bis zum Jahr 2015 in einen
guten ökologischen Zustand zu versetzten. Daher fördere das
Land Nordrhein-Westfalen die Maßnahmen im Kreis Höxter zu
80 Prozent. Für das Jahr 2008 wurden unlängst 300 000 Euro
bewilligt.
Wie Projektleiterin Kathrin Weiß erläuterte, wird das Vorhaben
in einem Arbeitskreis mit Vertretern aus Kommunen, Bezirksregierung,
Landschaftsstation und dem Kreis Höxter weiter entwickelt.
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Westfalen-Blatt vom 29.01.2008
Taubenborn ist ein Paradies der Amphibien
Landrat übergibt erste Infotafeln
Höxter (WB/rob). »Wir wollen das Bewusstsein für die Vielfalt
in der Natur schärfen.« Landrat Hubertus Backhaus hat im am
dichtesten mit Amphibien besiedelten Gebiet in Norddeutschland,
dem Taubenborn bei Höxter, eine der ersten Tafeln mit Informationen
über Flora und Fauna vorgestellt.
Mit 15 neuen Infotafeln will der Kreis Höxter auf die Tier-
und Pflanzenwelt in den Naturschutzgebieten kreisweit aufmerksam
machen. ... Mit der Konzeption und Ausführung hatte der Kreis
Höxter die Landschaftsstation des Kreises beauftragt. ...
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