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Ein aktiver Beitrag der Landwirte zum Feldvogelschutz:
Lerchenfenster
Zwei mal pro Hektar die Sämaschine
für einige Meter anheben, mehr ist nicht nötig. Die
Landschaftsstation im Kreis Höxter sucht jetzt Landwirte,
die sich mit dieser einfachen Methode aktiv am Schutz
unserer heimischen Feldvögel beteiligen.
Seit jeher sind Landwirte mit der Feldlerche vertraut,
Ihr Tirilieren löst immer wieder einen suchenden Blick
in den blauen Himmel aus. Doch die Bestände sind seit
den letzten 20 Jahren stark rückgängig. Dabei beherbergen
Deutschland und Polen zusammen ca. 40% des europäischen
Brutbestandes und stehen somit besonders in der Verantwortung
die Populationen zu erhalten.
Die Landschaftsstation im Kreis Höxter bittet interessierte
Bäuerinnen und Bauern darum, sich in der Landschaftsstation
zu melden, damit die Standorte vermerkt, die Umsetzung
abgestimmt sowie bei Bedarf die entstandenen Unkosten
unbürokratisch über den Verein abgedeckt werden können.
Weitere Informationen
im Bereich "Lebensräume".

Wildkatzenfund durch Experten bestätigt
Die Landschaftsstation freut
sich über die Bestätigung des Totfundes vom
April 2008 an der B 252
als echte Wildkatze durch den Experten Dr. Müller
(anhand anatomischer Merkmale).
Wir sind aber dennoch traurig, dass ein weiteres Mal
ein extrem seltenes und streng geschütztes Tier
nur als Opfer des Straßenverkehrs gefunden und
bestimmt werden konnte. Deshalb bitten wir um Sichtungsmeldungenen
lebender Wildkatzen im Kreis und Umkreis direkt an den
sich mit Wildkatzenschutz beschäftigenden Tierökologen
Ralf Liebelt, Tel. (05271) 380 382.
Zur Info: Wildkatzen sind sehr menschen- und auch hauskatzenscheu;
im Bereich mutmaßlicher Hauskatzenreviere ist
es leicht möglich, dass Hauskatzen mit Wildkatzen
verwechselt werden.
Zur Bestimmung einer Wildkatze bitte z.B. den hier
downloadbaren Artikel aus Egge-Weser 19 (2007) benutzen.
Mehr
zum Fund im Bereich Öffentlichkeitsarbeit...
Willkommen, Birte Brand
Das Team der Landschaftsstation
freut sich, als neue Mitarbeiterin
Frau Dipl.-Ing. Birte Brand
aus Hagedorn begrüßen zu können.
Seit dem 22.6.2008 kümmert sich Birte Brand zusammen
mit Diego Krämer um die Erstellung des Projektantrages
"Natur erleben".

Landschaftsstation startet "Klimawandel"-Projekt
-
gefördert von der DBU
Seit März 2008 ist die
Landschaftsstation federführend an dem wissenschaftlichen
Forschungsvorhaben "Entwicklung von Anpassungsstrategien
seitens des Naturschutzes zum Erhalt hochgradig durch
den Klimawandel gefährdeter Lebensgemeinschaften",
kurz "Klimawandel" ganannt, beteiligt. Das
Vorhaben wird von der DBU
- Deutsche Stiftung Umweltschutz gefördert,
ist auf 6 Jahre angelegt und umfasst als weitere Partner:
- PIK - Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Potsdam
- UFZ - Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Halle
- Hochschule Ostwestfalen-Lippe (FH), FB 9, Höxter
- Naturschutzzentrum
Märkischer Kreis, Lüdenscheid.
Mehr dazu
im Bereich Projekte / Wissenschaft...
Modell- und Demonstrationsvorhaben
"Mittelwaldähnliche Waldrandgestaltung und -nutzung"
im Internetauftritt der Station
Die Landschaftstation und das
Regionalforstamt Hochstift (Bad Driburg) führen
zusammen ein mehrjähriges Projekt durch, das die
Nutzholzarten Trauben-Eiche, Stiel-Eiche, Hainbuche,
Feld-Ahorn, Winter-Linde, Elsbeere, Wacholder und Eibe
im Rahmen einer mittelwaldähnlichen Nutzung von Waldrändern
fördern und als Energielieferanten in Wert setzen
soll.
Mehr dazu
im Bereich Projekte / Wissenschaft...
Zum Projektauftakt stand in der
Presse... NW...
WB...
Gute Nachrichten aus dem Steinernen
Haus
Die Landschaftsstation bestätigt
gerne, dass inzwischen eine Schleiereule im Dach des
Steinernen Hauses heimisch geworden ist.
Schleiereule unter Dach
(nicht das Dach des Steinernen Hauses, Foto: Frank Grawe)
Heft 19 der Schriftenreihe "Egge-Weser" ist
da
Frisch erschienen
ist Heft 19 (2007) der Schriftenreihe "Beiträge
zur Naturkunde zwischen Egge und Weser" , herausgegeben
von der Landschaftsstation zusammen mit NEW, NABU, BUND
und Naturschutz aktiv.
Schwerpunktthema des Heftes ist die Weseraue zwischen
Höxter und Godelheim: Das Stummrigefeldund das
Naturschutzgebiet "Grundlose-Taubenborn".
Zum Inhaltsverzeichnis...
(pdf, 20 kB)
Das Heft kann im Steinernen Haus direkt erworben werden
(€ 10,00; ermäßigt € 5,00 für
Mitglieder der herausgebenden Vereine), oder bei der
Schriftleitung,
c/o Landschaftsstation, Zur Specke 4, 34434 Borgentreich
bestellt werden (zzgl. € 1,40 für den Versand
in Inland bzw. € 3,00 für den Versand in Europa).
Zum
Inhaltsverzeichnis von Heft 18 (2006) (pdf, 20 kB)...
Zum
Inhaltsverzeichnis von Heft 17 (2005) (pdf, 13 kB)...
Beifuß-Ambrosie bitte melden!
Ambrosia heißt Speise der Götter.
Der griechischen Mythologie nach verleiht ihr Genuss
auch Unsterblichkeit. Weniger Wohl als Übel ist aber
der aus Nordamerika stammenden Beifuß-Ambrosie (Ambrosia
artemisiifolia) zuzuschreiben. Es handelt es
sich um eine Pflanze, die aufgrund ihrer allergieauslösenden
Pollen problematisch ist. Bereits wenige Pollenkörner
in der Atemluft können die Entwicklung einer Ambrosia-Allergie,
mit Heuschnupfen und häufig auch schwerem Asthma, bewirken.
Durch die späte Blüte kann sich die Leidenszeit von
Pollen-Allergikern bis in den Herbst verlängern.
Die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft
(BBA), Braunschweig, hat ein Aktionsprogramm zur Beseitigung
von Ambrosia entwickelt. Ziel ist, die Aufmerksamkeit
über Ambrosia in der Bevölkerung zu wecken und durch
Mithilfe aller die Pflanzen am Blühen und Fruchten und
damit an der selbstständigen Ausbreitung zu hindern.
Damit die zuständigen Stellen sich ein Bild über das
Schadenspotential und den Einbürgerungsstand machen
können, wird um Meldung von Ambrosia-Fundorten gebeten.
Bitte melden sie sicher bestimmte oder von Experten
geprüfte Beifuß-Ambrosia-Bestände mittels Ambrosia-Meldeformular
bei der LANUV. Die gesammelten Fundortmeldungen werden
auch an die BBA in Braunschweig weitergeleitet. Für
eine sichere Identifizierung (besonders wichtig bei
größeren Beständen) kontaktieren sie bitte die Pflanzenschutzämter
(Kreisstellen der Landwirtschafts kammer), die LANUV
oder die Landschaftsstation.
Oder fügen sie der Meldung ein aussagekräftiges Bild
bei. - - - - - - - - - (c) Text: LANUV 2007
Zur Situation im Kreis Höxter:
Bisher ist die Beifuß-Ambrosie im Kreis Höxter
noch nicht gefunden worden.
Verwechselungen mit
ähnlich aussehenden Pflanzen sind für den
Laien nicht selten. Deshalb bitte bei Verdachtsfällen
immer zuerst Bilder von allen Pflanzenteilen und dem
Standort machen und den Verdacht mit einem Experten,
z.B. unserem Botaniker Frank
Grawe, telefonisch und per eMail abklären.
...mehr auf der Seite der LANUV.

Herkulesstaude und Co. bitte melden!
Die Landschaftsstation dankt
für die vielen Meldungen von Herkuelsstauden-Standorten
durch Bürgerinnen und Bürger, spontan nach
dem Lesen des Artikels im Westfalenblatt vom 06.07.2007.
(siehe den Pressespiegel im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
2007)
Die Untere Landschaftsbehörde
beim Kreis Höxter und die Landschaftsstation im
Kreis Höxter bitten auch weiterhin um Meldungen
von Standorten der folgenden Neophyten:
Riesen-Bärenklau / Herkulesstaude
Heracleum mantegazzianum
-
Infoblatt
zur Herkulesstaude als PDF (156 KB)
Japanischer
Staudenknöterich und Sachalin-Knöterich
Reynoutria japonica -
R. sachalinensis
Infoblatt
zum Staudenknöterich als PDF (143 KB)
Standort-Meldungen bitte per
Mail/Post an:
Kreis Höxter
- Der Landrat -
Abteilung Schutz von Landschaft und Natur
Steffen Henter / Peter Koehler
Moltkestr. 12
37671 Höxter
s.henter
(ät) kreis-hoexter.de Tel.: 05271-965-4212
p.koehler
(ät) kreis-hoexter.de Tel.: 05271-965-4213
Fax: 05271-965-4999
Bitte Lage und Ausdehnung
als kopierte Karte/Skizze, Koordinaten oder Gewässer-km
angeben.
Sie können auch weiterhin die Standorte direkt
an die Umweltdatenbank
melden.
>>
zum Stand der Neophyten-Erfassung (Umweltdatenbank)
Meldungen
zum Indisches/Drüsiges Springkraut (Impatiens
glandulifera) sind nicht mehr nötig. Es
ist an Wasserläufen und in de Auen flächig
verbreitet, aber scheint ich einem Gleichgewicht mit
einheimischen Arten anzunähern: Alle "idealen"
Flächen sind besetzt, es breitet sich fast nicht
mehr aus, eine Zurückdrängung ist kaum mehr
möglich. Da das indische Sprinkraut außerdem
nicht giftig oder gefährlich für Mensch und
Haustiere ist, und zudem vielen Insekten über lange
Zeit des Jahres ein gute Blütenangebot bietet (das
im Sommer in großen Flächen der intensiv
bewirtschafteten Landschaft fehlt), ist ein Sammeln
der Standorte hinfällig.
Infoblatt
zum Indischen Springkraut als PDF (192 KB)
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Die Feldlerche sucht Freunde,
aber auch Feldhase, Rebhuhn, Wachtel, Turmfalke,
Goldammer, Neuntöter
und viele Insekten freuen sich
auf Lerchenfenster (Foto: NABU)
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Wildkatze (Felis
silvestris) - nicht der Totfund vom April 2008
- sondern lebend im Nationalpark Bayerischer Wald
(Foto: Claus Bauer,
aus Egge-Weser 19, S. 73)
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Birte Brand am 11.07.2008
(Foto: Walter Köble)
-----------------------------
Das "Klimawandelprojekt"
wird

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Partner im
so genannten "Waldrand"-Projekt:

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Schleiereule (Foto: Frank
Grawe)
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Fotos und Gestaltung:
F. Grawe, außer Foto Wildkatze: C. Bauer
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Beifuß-Ambrosie
(Foto: Walter Joswig)
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Herkulesstaude an der Mauer Schloss Corvey (Sommer
2004; Foto: Landschafststation)

Herkulesstaude (Blütenstände;
Foto: Wikipedia GNU)

Indisches Springkraut (Blüten;
Foto: Wikipedia GNU)
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Salzeinleitung in die Weser
Die Landschaftsstation hat
in Persona Dr. Burkhard Beinlich (unter Mitarbeit von
Frank Grawe) auf der Informationsveranstaltung für den
Oberweserraum am 5.2.2007 in Beverungen einen Vortrag
zu den "Ökologischen Auswirkungen der geplanten
Kali-Laugeneinleitung der Kali & Salz GmbH in das Wesersystem"
vorgestellt. Auf vielfachen Wunsch stellen wir diese
Präsentation als
Powerpoint-Folien-pdf
zum Herunterladen - 871 KB (892.155 Bytes) bereit,
mehr dazu auch
bei...
.

Landschaftsstation sucht weiterhin
Graureiher-Kolonien
Nachdem die bekannten Graureiherkolonien in Würgassen
und bei Gut Eichholz von den Vögeln inzwischen aufgelöst
wurden, bittet die Landschaftsstation um Hinweise aufmerksamer
Beobachter über mögliche neue Graureiherkolonien
(bitte keine Meldungen über einzelne fischende Graureiher
an Gewässern, da sind sie fast flächendeckend
vertreten), telefonisch unter 05643-948800 oder per Mail
an umweltdatenbank
(ät) @landschaftsstation.de (Fax unter 05643-948801).
Artikel
hierzu in der Neuen Westfälischen vom 08. Juli
2006...

Hirschkäfermeldungen auch
2008 erbeten
Mithilfe von Hinweisen aus der Bevölkerung
konnten sich die Mitarbeiter der Landschaftsstation in den
vergangenen Jahren einen Überblick über die Verbreitung
des Hirschkäfers im Kreis Höxter machen. Um die Bestandsentwicklung
weiter verfolgen zu können, bittet die Landschaftsstation
im Kreis Höxter nun erneut um Hinweise. Derzeit sind die imposanten
Käfer auf Partnersuche und lassen sich somit wieder beobachten.
Aufgrund seiner Größe und des imposanten „Geweih“ bei den
Männchen, stellt der Hirschkäfer eine Ausnahmeerscheinung
unter den rund 30.000 Käferarten dar und lässt sich recht
einfach erkennen. Die Größe der Tiere hängt, wie bei allen
anderen Käfern auch, von der Menge und Qualität des Futters
ab, die die Tiere als Larve zu sich genommen haben. Als fertige
Käfer leben die Tiere nur etwa einen Monat lang. In dieser
Zeit kommt es zur Partnersuche und den bekannten Rivalenkämpfen
zwischen den männlichen Tieren. Treffen zwei Männchen, angelockt
durch die Sexuallockstoffe der Weibchen aufeinander, versuchen
sie beide, den Gegner mit Hilfe ihrer langen Mandibeln (das
sog. „Geweih“) auf den Rücken zu legen. Nur der Gewinner dieses
Kampfes hat die Möglichkeit, sich mit dem gefundenen Weibchen
zu verpaaren. Danach legen die Weibchen etwa 20 Eier in die
Rinde von toten Baumstämmen. Die unscheinbaren Larven entwickeln
sich über 5-8 Jahre im Totholz. Die erwachsenen Käfer leben
meist in lichten Wäldern oder am Waldrand. Sie kommen an Laub-
und Obstbäumen vor, bevorzugen aber eindeutig ältere Eichenbestände.
Interessant sind neben der Art und Anzahl der gefundenen Individuen
(Weibchen, Männchen, Larven, Totfunde etc.) auch Angaben zur
Geländebeschaffenheit und zum Baumbestand. Jeder Hinweis wird
dankbar entgegengenommen.
Die Landschaftsstation dankt für die vielen bisher schon
eingegangenen Meldungen, z.B. aus Brakel (Artikel
im Westfalenblatt vom 20. Juni 2006)
Meldungen bitte per Mail
an umweltdatenbank
(ät) landschaftsstation.de (Fax unter 05643-948801)
oder telefonisch unter 05643-948800.
Interessant sind neben der Art und Anzahl der gefundenen
Individuen (Weibchen, Männchen, Larven, Totfunde etc.)
auch Angaben zur Geländebeschaffenheit und zum Baumbestand.
Jeder Hinweis wird dankbar entgegengenommen.

Ornithologische Beobachtungen, Meldungen
von Kranichzügen, Funden seltener Tiere und Pflanzen
erbeten
Die Landschaftsstation
bittet, weiterhin Kranichzüge, Funde seltener Tiere
und Pflanzen, insbesondere auch ornithologische Beobachtungen,
an die Umweltdatenbank (Tel. 05643-048802 -Anrufbeantworter-
oder eMail umweltdatenbank
(ät) landschaftsstation.de oder Fax unter 05643-948801)
zu melden.
Die Daten werden, neben der Aufnahme in die Umweltdatenbank,
natürlich an die entsprechenden bearbeitenden und
veröffentlichenden Stellen (grus-grus.de; Ornithologischer
Jahresbericht in der Schriftenreihe "Egge-Weser"
etc.) weiter geleitet (sofern durch die oder den Meldenden
freigegeben). Die ehemaligen Vogel-/Kranich-Meldenummern
des NEW bitten wir nicht mehr zu benutzen.
Vielen Dank für jede Meldung.
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